Tag: Double Opt-in

Im Marketing bedeutet ein Opt-in ein ausdrückliches Werbeeinverständnis. Es gibt drei Verfahren, die sich je nach Adressqualität, Adressanzahl und der Beweisbarkeit der Erlaubnis (Permission) unterscheiden. Beim Double Opt-In Verfahren, dem doppelten Beitritt, erlaubt ein Empfänger dem Absender ihm Werbe-Mails zuzuschicken. Das Double Opt-In bildet in vielen Ländern die Basis für ein rechtlich abgesichertes Omnichannel-Marketing. Vielen von Ihnen dürfte folgender Ablauf bekannt sein:

  1. Ein Interessent besucht eine und hinterlegt seine E-Mail-Adresse, um den Newsletter zu abonnieren. Wenn er per SMS angeschrieben möchte, hinterlegt die Handynummer.
  2. Bei der Newsletter-Anmeldung wird er meistens auf der Seite noch informiert, dass eine Bestätigungsmail in seinem Postfach auf ihn wartet. In dieser befindet sich ein Aktivierungslink.
  3. Wird dieser Link geklickt, wird dessen E-Mail-Adresse in den Newsletter-Verteiler eingetragen. Wenn nicht, wird die Adresse gelöscht. So ähnlich läuft beim SMS- oder Push-Nachrichten-Versand. Auch hier muss der Interessent noch einmal sein Abo bestätigen.

Ein Double Opt In wird nicht nur im E-Mail-Marketing, wie beim Abonnieren eines Newsletters angewendet, sondern auch, um die Erlaubnis beim Versand von SMS-, Push- und WhatsApp-Nachrichten zu bekommen. In den folgenden Artikeln erfahren Sie mehr zur Entwicklung des Double Opt Ins im kanalübergreifenden Multichannel-Marketing.  

Invisible reCAPTCHA + Double-Opt-In = mehr Sicherheit ohne Nachteile?

Beim Thema Adressgewinnung wurde unlängst der Ruf nach CAPTCHAs laut. Doch meist leidet darunter das Nutzererlebnis. Und von weiteren Conversion-Hindernissen über das Double-Opt-in hinaus nehmen Werbetreibende gerne Abstand. Nun steht die neue Version des populären Dienstes reCAPTCHA in den Startlöchern. Und die könnte ein veritabler Kompromiss werden.

Wie und warum die Double-Opt-In-Quote gemessen werden sollte

Das Double-Opt-in(DOI)-Verfahren ist Best Practice im E-Mail-Marketing. Hierbei wird ein Newsletter-Abonnement erst aktiv, wenn der Interessent den Anmeldewunsch aus seinem Postfach heraus noch einmal bestätigt. Die Bestätigung erfolgt in der Regel durch einen Klick in einer Checkmail. Nachteil ist der Variante ist aber, dass der Klick mitunter ausbleibt – selbst bei echtem Interesse. Mit wie viel Adress-Schwund haben Werber beim Einsatz von DOI zu rechnen?

Klasse statt Masse – warum sich Qualität im E-Mail-Marketing durchsetzt

Viel hilft viel? Aufs E-Mail-Marketing trifft dies eher nicht zu. Zwar werden noch immer Adressbestände undifferenziert und in hoher Frequenz beschickt, auch wenn Großteile der Empfänger schon monatelang nicht mehr klickten. Auf den ersten Blick verursacht eine zusätzliche E-Mail ja keine Zusatzkosten, birgt aber Ertragspotenzial. Doch auf den zweiten Blick sprechen gute Gründe dafür, in Sachen Adressmanagement und Kommunikation auf Qualität statt allein auf Quantität zu bauen. Professionelle Versender erkennen dies mit Blick auf ihre Erfolgskennzahlen mehr und mehr an.

Fragen und Antworten zum Webinar „Do's & Don'ts im E-Mail-Marketing"

Am 15. März fand das kostenfreie optivo Webinar statt. Inhaltlich drehte sich dieses Mal alles um die „Do‘s and Don‘ts im E-Mail-Marketing“. Wie in der Vergangenheit üblich, beantworten wir die während des Webinars auftauchenden Fragen an dieser Stelle ausführlich.

E-Mail-Marketing im B2B: 6 Fragen zur rechtssicheren Einwilligung

E-Mail-Werbung an Geschäftskunden bedarf in Deutschland grundsätzlich der vorherigen Einwilligung des Empfängers. Doch was sind die genauen Voraussetzungen für eine wirksame Einwilligung? Und gibt es auch Fälle, in denen sie gar nicht benötigt wird? Diese und andere Fragen werden im heutigen Blogpost zum Thema "rechtssichere Einwilligung" beantwortet.

Recht: Sein oder Nichtsein ist wieder mal die Double Opt-in-Frage

„Double-Opt-In vor dem Aus?“, fragt die IWB. Hintergrund ist ein Berliner Gerichtsurteil von vor sieben Wochen, das E-Mail-Marketer verunsichert. Doch ruhig Blut: Eigentlich ging es ja gar nicht ums geschundene Double Opt-in. Wobei irgendwie dann doch. Aber lesen Sie selbst…

25 Double-Opt-In-Mails zur Inspiration

Beim Double-Opt-In (DOI) muss ein Interessent den Wunsch, einen Newsletter zu beziehen, erst in seinem Postfach bestätigen, damit das Abonnement aktiv wird. Dies beugt nicht nur Fremd- und Falscheintragungen vor, sondern liefert Ihnen im Streitfall auch einen rechtlichen Nachweis für das Vorliegen der notwendigen Werbeeinwilligung. Die DOI-Bestätigung selbst erfolgt zumeist über einen Klick in einer Checkmail.

OLG Celle: Checkmail beim Double-Opt-In ist keine Werbung

2012 urteilte das Oberlandesgericht München: Die Checkmail, die im Rahmen des Double-Opt-in(DOI)-Verfahrens um Bestätigung der Newsletter-Anmeldung bittet, ist Werbung. Erinnern Sie sich?

Recht: Double Opt-in stellt ausdrückliche Einwilligung nur bei genauer Dokumentation sicher

Mit dem Double Opt-in(DOI)-Verfahren ist es so eine Sache. Die doppelt bestätigte Werbeeinwilligung ist in Deutschland de facto geboten, da Werber sonst kaum Möglichkeiten besitzen, ein Opt-in im Streitfall zu beweisen.